„Es waren einmal zwei Wahlplakate….“
„Es waren einmal zwei Wahlplakate….“ – so fängt die Geschichte an und endet in einer Strafanzeige, die erfahrungsgemäß beim Staatsschutz landet.
Auszug aus der Anzeige:
„Am Sonntag d. 3.8. habe ich zwei Wahlplakate zur Kommunalwahl in NRW für den Nettetaler BM-Kandidaten Tobias Kriegers sowie ein weiteres PARTEI-Wahlplakat an einen Laternenpfahl auf oben genanntem Tatort (Anm. des Autors: Kreuzung Steyler Str. / Juiserfeld) aufgehängt. Unter einem bereits vorhandenem Plakat der FDP – aber beide sehr hoch.
Kurz nachdem ich vom Aufhängen wieder zuhause war (200 m) hat ein niederländischer Autofahrer genau diese Laterne umgefahren (so um ca. 22:00 Uhr vielleicht etwas später), worauf diese wegen Instabilität in der MItte abgesägt wurde. Die Doppelplakate beider Parteien wurden dabei niedriger gehängt.
Heute um 18:00 (Mi. 6.8.) habe ich beim Vorbeifahren gesehen, dass unsere Plakate entwendet wurden.
Das von der FDP hängt noch dort, insofern gehe ich von einer politisch motivierten Straftat aus, statt z.B. übermütiger Teenager.“
Wer sich fragt, wo da die Satire von Die PARTEI Kreis Viersen bleibt?
Es handelt sich um eine Strafanzeige bei der Polizei.
Da hat Satire nichts zu suchen. Plakate beschädigen, verbrennen, beschmieren und entfernen, ist eine Straftat, bei der der Staatsschutz ermitteln wird!
Was ich sagen will: Das gezielte Entfernen unserer Plakate zeigt, dass es nicht um „Diebstahl“ geht und es eventuell nur „Übermut“ ist, sondern um demokratie-gefährdende Straftaten – im Moment hier im Kreis Viersen / Nettetal bisher nur an „Sachen“ (Plakaten/Bannern z.B. Herr Schmitz…).
Aus anderen Städten lesen und hören wir (ich im Namen der Die PARTEI Kreis Viersen) von allen demokratischen Parteien leider auch, dass Kandidat.innen auch körperlich angegangen werden. Mit zerbrochenen Bierflaschen bedroht, teils zusammengeschlagen… Auch wenn es sich nur um das Entfernen zweier Plakate einer sehr kleinen Partei handelt, finde ich es wichtig für ALLE PARTEIEN/KANDIDAT:INNEN in Nettetal und dem Kreis Viersen, dass die Polizei unserem Fall und den schon bekannten Fällen im Kreis Viersen nachgeht.
Auch wenn es oftmals leider ergebnislos bleibt, so ist doch die „offentliche Fahndung“ und vielleicht auch die Anwohner am Tatort einfach mal zu befragen, eine Abschreckung weitere Straftaten zu begehen. Das spricht sich lokal rum wie ein Lauffeuer und schreckt vielleicht den einen oder die andere ab, weitere Straftaten zu begehen. Und die Aufklärung über die Konsequenzen einer solchen Straftat.
Anm. Ich vermute, das FDP-Plakat haben die StraftäterInnen sich nicht getraut zu entfernen, wenn sie halbwegs bei Verstand sind. Herr Peters ist ehem. Polizist und hat im einem solchen Falle sicherlich eine sehr gute Direktverbindung zur Polizei bzw. dem Staatsschutz.
Oder findet da jemand halt speziell die sehr gute Partei Die PARTEI Kreis Viersen extrem Scheisse, oder Tobias Kriegers?

