Landratskandidat von Gierke berichtet (relaxt) von Hetze und Verleumdung

Liebe Freundinnen der Liebe,
liebe Vielfaltsverteidiger
innen,
liebe Kusskomplizen!

Ja – ich hab’s getan.
Ich hab auf dem CSD in Nettetal ein Denkmal geknutscht.
Mit Leidenschaft. Mit Haltung. Mit ganzem Körpereinsatz.

Und was passiert?
Nicht Jubel, nicht Freude – sondern eine Schockstarre im Kommentarbereich:
„Krank!“
„Tunte!“
„Ich sag besser nix…“
Doch genau das ist das Problem: das Schweigen, das Hetzen, das Kleinhalten.

Denn mein Kuss war kein Witz – sondern ein Statement.
Für alle, die lieben, wie sie wollen.
Für alle, die täglich Angst haben, nur weil sie anders sind.
Für alle, die sich in diesem Kreis noch immer ducken müssen, statt sich zu küssen.

Und wenn ein harmloser Kuss schon der Untergang des Abendlandes ist –
dann Gute Nacht, Europort Swalm-Roer!
Dort, wo Lkw-Fahrer durchrollen, aber Vielfalt auf der Strecke bleibt.

Ich sage: Schluss mit dem Spießerpanzer!
Sei queer.
Sei sichtbar.
Sei mutig genug, zu lieben – auch in der Fußgängerzone!

Denn das Problem ist nicht, wer küsst – sondern wer hetzt.
Und wenn jemand mit dem Wort „Tunte“ um sich wirft –
dann sag ich nur:
„DAS muss ich meiner Frau erzählen!“

Lasst uns küssen, wo andere schweigen.
Feiern, wo andere wüten.
Und wählen, was wirklich zählt:
Solidarität. Vielfalt. Menschenrechte.

Denn Liebe ist kein Lifestyle – sie ist ein verdammt gutes Argument.

Danke.

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